Stopperleinen für die SW-Fock

Mit einer Selbstwendefock kann man nicht beiliegen. Klar kann man! Und das geht so:

Man setze, wie auf Rüm Hart, die eigentlichen Stopper links und rechts des Schotschlittens auf der Schiene außer Funktion. Ich habe sie zu diesem Zweck ganz nach außen geschoben und dort geparkt (vielleicht baue ich sie auch noch ab). An den Schlitten kommen 2 Leinen, die nach links und rechts zum jeweiligen Ende der Schiene laufen. Dort werden sie durch ein Auge geführt, das am Vorderbeinchen der SW-Fock Schiene montiert ist.

Jetzt geht’s ab nach achtern. Zuerst zu einem An- und Umlenkpunkt auf dem vorderen Ende der Genuaschiene. Dafür habe ich einen zusätzlichen Schlitten von Pfeiffer auf die Genuaschiene geschoben und darauf einen schlichten gedrehten Schäkel gesetzt, das reicht.

Am Ende des Deckshauses ist links und rechts jeweils eine Curryklemme angebracht, in die die Strippe belegt werden kann. Das Ende der Stopperleine liegt also griffbereit im Cockpit.

Da mit der Stopperleine immer nur die aktuelle Position des Schlittens fixiert wird, ist nicht mit hoher Reibung an den Umlenkpunkten zu rechnen. Also auch nicht mit besonderem Verschleiß durch Scheuern.  Es muss ja nichts dichtgeholt oder durch Zug veränder werden.

Zwei Vorteile hat das Ganze: erstens, ich kann den Schotschlitten auf der SW-Fock-Schiene vom Cockpit aus fixieren, muss dazu nicht nach vorn (wie oft hatte ich vor dem Ablegen vergessen, die Stopper nach außen zu setzen). Zweitens, Rüm Hart kann unter Selbstwendefock beidrehen. Dazu fixiere ich die Stopperleine in Lee auf der Curryklemme und gehe dann über Stag. Die Fock steht back und bleibt dort auch.

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