von Manfred Jansen / am 17.05.2019 / in
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… nee nee, nicht mit jungen Mädchen (*). Aber mit nem alten Schlauchboot. Na gut, 8 Jahre, aber es hat schon einiges mitgemacht. Das letzte Mal war es in Schweden und Finnland im Einsatz (s. Kapitel 2 dieses Blogs), und lag dann 3 Jahre in der Garage. Überraschenderweise hat es sich jetzt als dicht erwiesen, obgleich ich erst einen ganz anderen Eindruck hatte.

Warum erzähle ich das alles? Nun, es ist wieder soweit, es geht wieder los. Nein, nicht wieder ein halbes Jahr lang, sondern nur ca. 3 Wochen, aber das ist auch nicht so sehr entscheidend, sondern eher das Ziel, das schon lange auf meiner Wunschliste steht: England.

Anders als 2015 werde ich auch nicht allein sein, Ole, ältester Spross im Familiengebilde, wird dabei sein. Deswegen auch nur 3 (max. 4) Wochen. Er ist schließlich noch dem Bruttosozialprodukt im Allgemeinen und seinem Arbeitgeber im Speziellen verpflichtet.

Und was haben diese Fotos damit zu tun? Ein solcher Törn – in 2 Wochen soll es losgehen – ist immer eine gute Gelegenheit, seinen Bootsbastel-Trieben Auslauf zu geben. Ich sitze also an Bord und bereite vor. Das Boot und seine vom ihm beherbergten Vorräte an Bier, Wein und Schokolade. Ach ja, Mineralwasser und sonstige Lebensmittel sind auch noch unter meiner Koje verschwunden. Und wem dieses Foto bekannt vorkommt, der ist aufmerksamer Leser dieses Blogs. So ein Bild gab es Anfang 2015 schon einmal, als es Richtung Osten ging.

Jedenfalls gleicht mein Schiffchen seit 2 Tagen wieder mal einer Baustelle. Allerdings auch mit vorzeigbaren Ergebnissen:

Der Ankerkasten ist endlich pikobello sauber, die Ankerwinsch hat eine Fernbedienung bekommen und die Ankerkette (25 m, zu kurz, ich weiß) eine Leinenverlängerung von + 40 m. Und wieder gibt es auf meine alten Tage ein erstes Mal: Kettenspleiß mit Kronenknoten. Aber ich finde, das Ergebnis kann sich sehen lassen. So zumindest die rein optische Beurteilung. Na ja, halten soll es dann ja wohl auch.

Wobei ich zugegebenermaßen funktionell nicht so ganz zufrieden bin. Beim Ankereinholen verstopft die Strippe den unteren Auslass der Winsch und man muss ihr an die privatesten Stellen greifen, um nachzuhelfen. Außerdem stapelt sich die Leine im Ankerkasten höher als ich gedacht hatte, was in Folge dazu führt, dass auch die Kette im weiteren Verlauf des Manövers nicht mehr sauber nach unten fällt. Auch da muss man Hand anlegen. Hm … möglicherweise hätte ich für die 8 mm Kette doch nur eine 14 mm Leine nehmen sollen und keine 16 mm. Aber ok, ankern kann man damit erstmal, das Anker-auf-Manöver dauert dann halt etwas. Den Job kriegt dann Ole … 🙂

Zu guter Letzt hat Rüm Hart nun auch wieder ihren Heckanker samt Gurtbandrolle an der Backbordseite achtern. Die Davits stecken auch schon im Heckkorb, sind allerdings im Moment noch arbeitslos. Mein Gummischnulli liegt noch im Auto und wird erst kurz vor der Abreise aktiviert.

Und damit Grüße von Bord an alle Leser

PS: (*) wer’s mal nachhören möchte: Bitteschön. Schon witzig, was man damals so auf die Ohren bekam 🙂

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