Fini

Tja, das war’s mit der Saison 2016. Rüm Hart befindet sich jetzt im Winterhafen, bleibt aber, wie in Holland nicht unüblich, in ihrem angestammten Element.

Heeger Meer

Noch einmal von Warns aus über’s Heeger Meer. Nach der Anreise per Auto entscheide ich mich spontan noch am Nachmittag abzulegen. Mein Heimathafen befindet sich im Winterschlaf, die Sanitärräume sind abgeschlossen (unmöglich), einige Schiffe sind noch im Wasser, aber es ist kein Mensch zu sehen.

Herbstwolken

Kurz vor drei, Leinen los. Es wird knapp werden mit dem Licht, die Tonnen des Johan Friso Kanals sind unbeleuchtet, aber bis Heeg sollte ich auf jeden Fall kommen.

2 mal Leijepolle, auf dem Plotter und in echt

Wetter und Stimmung sind herbstlich trüb. Nicht ein einziges Boot bekomme ich zu sehen. Es beginnt zu nieseln und es wird dämmerig. In Höhe der Insel Leijepolle (vor 4 Wochen sah es dort noch völlig anders aus) überlege ich kurz nach Heeg reinzugehen. Aber dann biege ich doch nach Woudsend ab. Wenn ich erstmal im Kanal bin ist alles gut.

Woudsend

Die Brücke von Woudsend bleibt rechts liegen. Ich tucker geradeaus ins Gewerbegebiet, bis nach Reekers. Der Chef sitzt noch im Büro, sieht wohl meine Navi-Lichter und kommt angeflitzt um mir beim Anlegen zu helfen. Eine Stunde später packe ich mein Rad aus, fahre in den Ort und begehe meinen Saisonabschluss mit sehr lecker Fisch und 2 Biertjes.

das hier soll jetzt mal nach Arbeit aussehen

Der nächste Tag beginnt um halb sieben. Raus aus der warmen Koje, ich hab viel zu rödeln heute. Nachtmittags ist das Auto voll bis zur Dachkante, der Motor eingewintert, das Schiff weitestgehend leer und ich ein bisschen groggy.

Winterplatz

Noch brav Sigrids Bestellung abarbeiten: Fryske Dumkes kaufen (friesische Kekse zum Eintunken in den Kaffee) und ab nach Hause. Auffällig viel Polizeipräsenz auf der Autobahn. Aber mich lassen sie durch.

Warnung

Zur Abwechslung mal sowas: Thomas hat an seinem Boot festgestellt, dass sein Gurtmaterial am Heckanker seines Schiffes total morsch ist. Da wurde ich natürlich hellhörig; war mein durchtrennter Gurt vielleicht (und hoffentlich) doch nicht das Ergebnis geheimnisvoller Sabotage? (S. Beitrag v. 14. 8. 2016)

Von wegen reißfest. Die beiden Einzelstücke auf der Rolle konnte ich so ohne Weiteres herausreißen. U. r. die alte Trennstelle

Ab in den Keller und mein Heckankergeschirr nochmal überprüfen. Und tatsächlich, dort wo der Gurt lose von der Rolle herunterhängt und schließlich am Heckanker angeschäkelt ist, kann ich das Material ohne jede Anstrengung von Hand durchreißen. Nach noch nicht einmal drei Jahren und im Grunde nur einer Saison im Einsatz. Den Rest der Zeit hat das gesamte Geschirr UV-geschützt im Keller bzw. in der Backskiste verbracht.

So soll’s eigentlich aussehen

Also liebe Kollegen: überprüft Euer Ankergeschirr sofern Ihr ein Gurtband verwendet.

Tiefenentspannung, oder …

… die Wiederentdeckung der Langsamkeit – so bringen wir es mal auf den Punkt. Die 1,2 Knoten als Geschwindigkeitsangabe auf unserem Plotter oben sind nicht ganz untypisch für das letzte Oktoberwochenende. Aufgenommen auf dem Weg von Stavoren nach Enkhuizen am Samstag. Zunächst hat es ja noch ganz schönen Segelwind. Der legt sich aber immer mehr zur Ruhe. Wir halten lange durch, aber irgendwann hat man dann keine Wahl mehr, will man heute noch ankommen. Maschine an, und mit einigermaßen normalem speed geht’s weiter.

Es kommt einem ja geradezu zerstörerisch vor, die glatte See mit gedieselten fünf Knoten zu durchschneiden. Aber wir können unser Schiff ja nicht nach Enkhuizen rudern.

Sigrid im „Schneewittchensitz“ auf dem Johan Friso Kanal

„Wir“ sind Sigrid und ich. Und weil in den letzten Wochen und Monaten so viele danach gefragt haben: sie ist wieder an Deck, die Chemos und sonstige Therapien liegen fast hinter ihr (und uns), und sie genießt das unkomplizierte Dasein an Bord. Es gab aus dem Kreis der Blogleser viele warme Worte für uns. Danke dafür!

Enkhuizen – man kann auch fotografieren, wie einer fotografiert …

Spaziergang durch Enkhuizen und immer wieder Fotomotive, die einem vor die Linse springen. Übergeordnetes Thema: Herbst …

Kirche mitten in Enkhuizen

… und seine Farben. Okay, die tiefstehende Sonne setzt noch einiges zusätzlich in Szene.

Ausfahrt Krabbersgat am Sonntag

Ein bisschen nebulös kommt uns das Krabbersgat bei Enkhuizen auf dem Rückweg am Sonntagvormittag vor. Sichtweite deutlich unter einer Seemeile, ich schalte Positionsleuchten und Dampferlicht ein. Ja Dampferlicht, denn wir motoren. Diesmal liegt es aber an mir, Wind wäre in gerade noch akzeptabler Schwäche da. Komisch, auf dem Rückweg zum Heimathafen hab ich immer ne Hummel im Hintern.

Andere segeln auch bei wenig Wind, siehe oben (Gruß an Rainer). So sollte es eigentlich sein. Für mich ist der Nebel eine Ausrede, wir dieseln.

Herbstmorgen in Warns

Ein typischer Herbstmorgen am Montag. Wir trödeln, wollen eigentlich nach Hause fahren. Eigentlich. Der Tag wird ein goldener, und nach dem Frühstück schmeißen wir unsere Pläne über den Haufen, die Leinen noch einmal los und dieseln den Johan Friso Kanal Richtung Osten, Heeg. Ausrede dieses Mal: kein Wind. Echt! Null.

Ich reduziere die Drehzahl auf 1500 Umdrehungen, das gibt viereinhalb Knoten. Schleichfahrt, leise, wir reden kaum. Wenig Verkehr, Ruhe, Weite, Erholung für Auge und Seele. Man sackt gedanklich in sich zusammen.

Leijepolle, die Insel rechts

Bis zur Insel Leijepolle kurz vor Heeg. Wir legen an, machen Mittagspause. Frikadellen, Möhren, Kaffee, Kekse – und Ruhe. Ein geiler Beobachtungsposten direkt am derzeit unterforderten Fahrwasser im Heeger Meer. Focus auf unendlich.

schon aufgefallen?: unsere neuen Crew-Jacken. Klasse warm, übrigens auch bei Wind

100 % Sonne, 0% Wolken, 0,1% Wind. Die Temperatur: Jacke und Mütze, mehr ist nicht notwendig. Ach ja doch: Stiefel gegen kalte Füße, denn die stehen auf dem Cockpitfußboden im Schatten.

Leijepolle Außenpier

Ich mache übrigens zum ersten Mal an Leijepolle fest. Zur Info: 1,80 Wassertiefe an der Außenpier, und es gibt sogar ein kleines Hafenbecken (wie tief das ist weiß ich aber nicht).

Hotel u. Restaurant Galamadammen am Johan Friso Kanal – nice place

Zurück Richtung Warns. Bis Galamadammen. Dort wo Rüm Hart vor 5 Jahren getauft wurde. Wir machen fest. Die Hotelterrasse ist bis auf einen Tisch voll besetzt. Appelgebak met slagroom en koffie verkeerd.

Unsere Stimmung ist fast andächtig, genusssüchtig, leise. Ich mag Friesland; dieses Wetter, die Sonne machen daraus ein Paradies.

Mit einsetzender Dämmerung (Scheiß Winterzeit) tuckern wir wieder die letzten Kilometer nach Warns zurück. Dieser Tag ist ein Geschenk. Wir beenden ihn mit Pfannekuchen aus der Bordküche und einem Genever aus meinem Flaschenschapp.

Auf euer Wohl!

 

 

Sorry …

… an alle Abonnenten. Am vergangenen Wochenende war mein Blog nur reichlich zerhackt anzusehen, ausgerechnet als ich just einen neuen Beitrag eingestellt hatte. Ein klitzekleiner Fehler bei segelnblogs.de. Der ist jedenfalls nun behoben.

Und wer nochmal reinschauen möchte: HIER geht’s zum letzten Beitrag Fotostory.

Fotostory

Bin ein paar Herbsttage auf dem IJsselmeer und in Friesland unterwegs gewesen. Und wir machen jetzt einfach mal wenig Text und viele Bilderchen. Wie immer: draufklicken zur Großansicht.

Sonntagmittag: ab nach Medemblik, herrliches Segeln. Ich bekomme meinen Lieblingsplatz in der Einfahrt zum Pekelharinghaven. Wunderbare Lichtstimmung nachts.

Montagmorgen: Mit beinahe-Rückenwind nach Lemmer. Wenig Welle, ruhiges Segeln. Sitze im Salon und schreibe die nächste Kolumne für die segeln. Und nehme mir Zeit für dieses Video mit Erklärbär-Funktion 🙂 (Sorry für die Laienhaftigkeit).

In Lemmer ist fast noch Sommer. Alex klopft an und stellt sich als Abonnent dieses Blogs vor. Netter Kerl, wir plauschen über die Reling. Dann steige ich wieder in die Backskiste und schraube neue Leinenhaken an.

Aber dann, Dienstag: ab Mittag soll es kacheln, regnen, die Welt untergehen und Friesland absaufen. Mit der ersten Brückenöffnung bin ich unterwegs. Kurze Strecke nur, um 11 liegt Rüm Hart fest vertäut in Sloten. Mit Cockpitpersenning gegen den kommenden Regen (siehe Aufmacherfoto ganz oben).

Hätt ich mir fast sparen können. Der Wind treibt den Starkregen von vorn nach achtern und umgekehrt unter das Zelt durch, das Cockpit ist nass.

Vorübergehend gibt der Sturm Ruhe. Der Regen übernimmt sofort diese Unwetterlücke und legt so richtig los.

Am späten Nachmittag gönnt das Wetter sich (und mir) eine Pause. Die Sonne kommt durch …

… und ich mache einen Spaziergang durch Sloten. Niedliches Städtchen, aber schon im Winterschlaf.

Kaum bin ich wieder an Bord, bauen sich die nächsten Wolkengebirge auf. Herbst halt. Meine Bordheizung (Wallas 30 dt) bullert, aber ohne elektrische Zusatzheizung würde ich mir nen Ast frieren. Kann ja eigentlich auch nicht sein, oder?

Mittwoch: ausschlafen und trödeln befiehlt der Wetterbericht. Mittags Leinen los und gegen den kalten Wind, aber jetzt endlich wieder bei Sonnenschein, nach Norden dieseln, schön durch Frieslands Kanäle.

Bis Heeg. Dann, auf dem Heeger Meer mit Kurs SSW, kann ich segeln. Wieder fast Rückenwind. Ich hab Zeit, rolle nur die Genua aus, das Groß bleibt eingepackt.

Auf der Morra wird der Johan Friso Kanal zum letzten Mal zum See. Zehn Minuten später rolle ich das Vorsegel ein und bin wieder im Heimathafen.

Thorsten aus dem Segeln Forum besucht mich mit seiner „Elli“, eine Sirius 26 aus 1975. Wahrhaft eine ältere Dame. Wir fahren zum Pizzaessen nach Stavoren (mit dem Auto) und landen anschließend in Rüm Harts Decksalon. Morgen früh packe ich zusammen und nachmittags bin ich wieder zuhause.

Jahrestag

13. Oktober. Heute vor einem Jahr habe ich meine sechsmonatige Ostseetour in Papenburg beendet. Schon ein Jahr vorbei! Kinners wie die Zeit … naja, Ihr kennt das.

Großer-Junge-Kletterei auf schwedischen Schären

Und wisst Ihr was ich heute Abend mache? Ich werde mir alle Blogeinträge der Reise noch einmal durchlesen. HIER geht’s los, und am Ende jedes Beitrages kann man sich zum nächsten weiterklicken. Leider sind – jedenfalls zu Beginn – die Fotos noch nicht als solche dargestellt, sondern als Link. Weil ich erst im Verlauf der Reise zu SegelnBlogs gewechselt bin (glaube ich). Aber wenn man draufklickt sieht man sie in voller Schönheit und Auflösung. Lohnt sich 🙂

Autor

Tja Jungs und Mädels – ich werde jetzt als eben solcher bezeichnet. Genauer: als segeln-Autor, also als ein Schreiberling für die Zeitschrift segeln. Wie’s kommt? Nun ja, die monatlichen Kolumnen, die ich bislang ausschließlich für den Internetauftritt der segeln verzapft hatte, erscheinen ab dem November Heft regelmäßig im selbigen, immer auf der letzten Seite. Der Haken: sie erscheinen nur dort, also leider nicht mehr online. Verständlich, wenn ich mich ein klitzekleines bisschen geadelt fühle?

Und für’s aktuelle Heft (10 – 2016, S. 14) durfte ich innerhalb eines Nachsaison-Spezials ein Essay schreiben. Thema: „der Reiz des Herbstes“. Hat mir viel Spaß gemacht.  Ab zum Kiosk! 😉

Watt’n Watt!

When was the last time you did something for the first time? An diese Frage habe ich in den letzten Tagen öfter gedacht, war sie doch mal Gegenstand sinniger Nachdenklichkeit, die ich – man glaubt es nicht – bereits 2012 hier in Buchstaben sortiert hatte. Und tatsächlich hatte ich vorgestern auf meine alten Tage noch ein erstes Mal. Trockenfallen mit Rüm Hart! Achtung, der Anlass verlangt nach Textlänge und vielen Fotos (anklicken) 😉 .

Vlieland Ost ist am letzten Montag der Starthafen. Hochwasser ist um 11:27 Uhr, also lege ich um halb elf ab. Die Karte zeigt die Situation bei Niedrigwasser. Gelb = Land (o.l. Vlieland Ostspitze), weiß = tiefes Wasser, blau = flaches Wasser, grün = Land das bei Niedrigwasser rausguckt. Komisches Gefühl über „Land“ zu fahren, aber die Rechnung geht auf, an keiner Stelle habe ich weniger als 50 cm Wasser unter den Kielen. Kaum Wind, kaum Welle.

Um halb zwölf, also genau zu Hochwasser, fällt der Anker auf 1,70 m Wassertiefe. Dann ist Ruhe in meiner Welt. Ein bisschen beunruhigt mich, dass hin und wieder ganz schön Schwell von den Fähren bis hier her läuft. Es ist 13:41 als es zum ersten Mal rumpelt. Die Stöße werden kräftiger, immer wieder werde ich angehoben und nicht gerade sanft auf den ziemlich harten Sand gesetzt. Erschütterungen bis ins Rigg, das sich klappernd und zitternd beschwert.

Rüm Hart tanzt wie ein besoffener Bär von einem Bein auf’s andere. Heißt: wird mal mit dem einen, mal mit dem anderen Kiel auf den Sand gewuchtet. Es ist regelrecht zu spüren, wie die Bleibomben sich ihre Kuhlen graben.

Das geht 20 Minuten so, dann steht das Schiff endgültig auf beiden Kielen, das Geschwanke um die Längsachse hat ein Ende. Nur noch ein Nicken um die Querachse bleibt noch für eine ganze Weile. Um viertel vor drei ist Ruhe im Schiff.

Ungeduldig warte ich auf begehbare Wassertiefe und bin gespannt, ob meine Kalkulation aufgeht. Sie geht. Kurz vor sechs ist Niedrigwasser, aber bereits um vier stehe ich im wadentiefen Restwasser, die Strömung ist jetzt nur noch sehr schwach, und dann ist das Wasser weg, Rüm Hart steht auf drei Beinen auf dem nassen, aber ziemlich festen Sand.

Was folgt ist unbeschreiblich (obwohl ich es an fast gleicher Stelle vor 14 Tagen mit den Reiterseglern schon einmal erlebt habe). Jetzt bin ich allein, zumindest was menschliches Leben angeht (muss man das hier unterscheiden?). Diese Weite, die Ruhe vor künstlichen Geräuschen. Man weiß nicht, wo man zuerst hinschauen und -hören soll.

Leben gibt es in übertriebener Hülle und Fülle. Unmöglich nicht auf Fauna oder Flora zu treten, jede Bierdeckelfläche lebt. Ein Krebs hat sich unter dem Boot vor den Möwen in Sicherheit gebracht. Fotografiert zu werden scheint für ihn genau so schlimm zu sein, wie gefressen zu werden. Ich lass ihn in Ruhe.

Das Wetter spielt mit. Wolkenformationen, Lichtspiele und -spiegelungen. Und dann ziehen Schwalben- und Starenschwärme über mich hinweg. Ich stehe in the middle of nowhere, als Fixpunkt nur mein „Mutterschiff“ in erreichbarer Nähe.

Nach 2 Std. Wattwanderung habe ich Hunger. Abendessen in zweieinhalb Meter Höhe über’m Watt. Das Wasser kommt mit Macht zurück, es scheint es sehr eilig zu haben. Die Rumpelei beim Abheben hält sich in Grenzen. Ganz im Gegensatz zum grandiosen Blick in den grenzenlosen Sternenhimmel. Die Milchstraße sieht man auch nicht alle Tage. Aber hier gibt’s halt keinen Lichtsmog – zumindest nachdem ich mein Ankerlicht mal für 10 Minuten ausschalte.

IF
morgens um sechs bei Niedrigwasser

Der holprige Landeanflug wiederholt sich in der zweiten Nachthälfte. Schlafen kann man dabei nicht. Um sechs muss ich mal für kleine Skipper und bekomme das nächste Lichtspiel zu sehen. Ich stehe im Schlafpolter im Cockpit – es ist relativ warm – und fotografiere.

Vormittags gegen halb elf geht der Anker hoch und ich schleiche mich ins tiefere Wasser und dann ab nach Süden Richtung Kornwerderzand. Kaum Wind, also unter Maschine, ich muss das Wattenhoch südlich des Inschot beim nächsten Hochwasser schaffen. Dafür werde ich mit einem neuen Rekord belohnt: Ganze 20 Minuten für Brücke und Schleuse und ich bin wieder im IJsselmeer.

Hindeloopen

Anderthalb Stunden später finde ich in Hindeloopen noch eine Ecke für Rüm Hart. Welch ein Unterschied zu den letzten 24 Stunden!

Reitersegler 2016

Moin! Bin wieder da. Eine Woche mit den Reiterseglern auf dem IJsselmeer und im niederländischen Watt unterwegs. Mit – Tusch! – einem ersten Mal für mich: Trockenfallen, sogar gleich doppelt, weil wir 24 Std. an Ort und Stelle geblieben sind. Als Crewmitglied auf anderer Skipper Schiffe hatte ich es schon das eine oder andere Mal erlebt, aber noch nicht in eigener Verantwortung. Jetzt fehlt mir nur noch, es endlich auch mit der Rüm Hart hinzukriegen.

wenig Wind, viel motoren, tolles Wetter, schöne Wasserlandschaft

Ansonsten hatten wir ein wahres Dickschiff unterm Hintern – 31 Tonnen! ‚Kikkerkoning‚ (Froschkönig), eine Visserman-Lemsteraak von fast 15 m Länge und 5 m Breite. Einen kurzen Törnbericht mit weiteren Fotos gibt es HIER, oder unter ‚Linksammlung‘ in der Spalte links oben.

Tschüß

Für eine Woche bin ich weg. Am Freitagmittag übernehmen wir die Kikkerkoning (Froschkönig) in Makkum und dann wollen wir mal sehen. Wer ist wir? Die Reitersegler, hab ich schon mal an anderer Stelle erwähnt. Insgesamt 6 Männer mit Lust auf Segelspaß, kochen, lecker essen und handgesungene Musik. Zielgebiet: Wattenmeer zwischen Texel und Ameland und/oder das IJsselmeer. Ich werde berichten.

Cobb Grill Parade beim Segeln-Forum Treffen

Und was haben die Fotos damit zu tun? Nüscht, gar nix. Die stammen vom letzten langen Wochenende, mit einem Hitzetörn nach Makkum und zurück und einem anschließenden Treffen einiger „Aktivisten“ des Segeln-Forums in Stavoren. Sehr nett und immer wieder interessant Menschen kennenzulernen, mit denen man bislang nur über das Netz Kontakt hatte.

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