Zwangs-Vertrauen

Hier in Figeholm beginnt der schwedische Ernst des Lebens: Heckbojen. Als „Holländer“ ist man ja wunderbar stabile Heckpoller gewöhnt, an die man jede Menge Leinen tüddeln kann, um den Kahn auch bei Sturm an seinen Platz zu halten. Sowas kennen die Schweden nicht. Hier läuft das anders. 15 bis 20 Meter vor dem Steg liegen […]

Wieder solo

Sigrid ist heute Vormittag wieder nach Hause gefahren – und heil angekommen. Ich bin auch heil angekommen. In Oskarshamn. Keine Ahnung welcher Oskar seinen Namen hergegeben hat. Es ist 8 Uhr heute Abend, als ich hier festmache, zu spät um das und die Stadt zu erkunden. Eigentlich wollte ich ja gar nicht so weit, nur […]

Okay, die Geschichte vom Gummischuh

Ich bin doch gestern tatsächlich mehrfach gefragt worden, was denn mit meinem rechten Crocs passiert sei (runterscrollen zum 2. Foto im letzten Eintrag). Hatte ja gedacht, dass es niemandem auffallen würde, aber Ihr schaut halt doch genau hin. Also: Gestern Morgen. Ich liege noch in der Koje, als Sigrid schon mal aufsteht und im Boot […]

vierunddreißig – fuffzig – siebenhundertfuffzig

Nein, nicht die Traummaße eines Seglers in Zentimetern oder Kilo, sondern bedeutungsvolle Zahlen für unseren heutigen Tag an Bord und in Kalmar, was selbstverständlich auch eine besondere Erwähnung im Logbuch findet: In Reinschrift: Wir feiern heute unseren 34. Hochzeitstag (mein Vater – Neptun, Poseidon und Rasmus mögen gut auf ihn aufpassen -, mein Vater würde […]

Feiertag

Pfingstmontag gibt’s hier nicht. Also schaffen wir uns unseren eigenen Feiertag: Montag, der 25. Mai 2015 geht in Rüm Harts Logbücher ein als der erste Tag auf diesem Törn, an dem die Bordheizung komplett aus geblieben ist. DAS ist ein Grund zum Feiern. Wir tun das mit Espresso, einem Schokodrops dazu (okay, es waren zwei), […]

Juhu … Poller!

Na, geht doch! Aber warum nur auf Hanö? Bislang jedenfalls. Bislang habe ich in Dänemark und Schweden auf den Stegen nur diese blöden, liegenden, winzigen Ringe vorgefunden. Man muss mit der Leine in der Hand von Bord gehen, die Strippe durchösen und wieder zurück zum Schiff und dort belegen. Das mach aber mal als Einhandsegler […]