Der erste Geburtstag

Nein, nicht Rüm Hart hat Geburtstag, aber dieser Blog wird heute ein Jahr alt. Und kann immer noch nicht alleine laufen, geschweige denn, dass er schon erwachsen wäre. Und das soll auch so bleiben. Vor einem Jahr schenkte mir Lisa die Domain ‚ruemhart.net‘ und brachte mit den ersten Starthilfen für diesen Blog alles ins Rollen. […]

Zwischenruf 7 – Schuss vor den Bug?

Such is life. Den letzten Eintrag übers Einhand-Segeln habe ich vor genau einer Woche geschrieben. Heute, am dritten Adventssonntag, also 7 Tage später, sitze ich wieder zuhause und bin nicht mehr „Einhand“. Habe keine Chance mehr wirklich allein zu segeln. Mein neuer „kleiner Freund“ wird immer bei mir sein und aufpassen, dass ich im Rhythmus […]

Einhand-Segeln

„… Die Stimmung, mit der ich mein Schiff zum ersten Mal allein segle, ist unbeschreiblich: euphorisch, sentimental, happy, angespannt, ungläubig. Ich genieße jede Schiffsbewegung, jeden Atemzug. Dazu dann noch ein wahnsinniger Sonnenuntergang. Glutroter Himmel. Als die Sonne durch die Horizontlinie halbiert wird, passiere ich die Hafeneinfahrt…“ Zitat aus meinem Logbuch. Geschrieben in unbeholfener Prosa am […]

Advent Advent …

… ist immer und gewöhnlich ein guter Anlass, Rückblick zu halten. In diesem Fall natürlich auf die zwar kurze, aber dennoch ereignisreiche Segelsaison. Sie lässt sich – nach einem Blick ins Logbuch – rein statistisch erfassen: 10 Wochen, 285 Seemeilen, 38 Motorstunden, 8 besuchte Orte (3 x Hindeloopen, 2 x Medemblik, Enkhuizen, Hoorn, Amsterdam, Lelystad, […]

Bodennebel

Bevor ich selbst noch in den Winterschlaf falle, will ich mich doch mal aufraffen. Wird Zeit, dass ich wieder ans Schreiben komme. Vergangenen Sonntag waren wir im Winterlager in Stavoren. Bei pottendickem Nebel übrigens. Auf ganz Friesland lag, wie Sahne auf der Torte, eine geschlossene Wolke. Unmittelbar. Mit Bodenkontakt. Beim Autobahnkreuz Hoogeveen fuhr man in […]

Gute Nacht

Kaum waren wir vom letzten Törn zurück, begannen die Vorbereitungsarbeiten für den Rüm Hart’schen Winterschlaf. Erstmal ausräumen. Alles was irgendwie Feuchtigkeit aufnehmen und speichern oder gammeln könnte, wird ins Auto gepackt und landet später im heimatlichen Keller. Bücher, Seekarten, Hand- und Putztücher, Lebensmittel, Bordfahrräder, Getränkevorräte, Bettdecken, Kopfkissen, ja sogar die Matratzen quetschen wir ins Auto. […]